Chronik

Die Anfänge des THW-Ortsverbandes Witzenhausen liegen in Neu-Eichenberg. Anfang der 1970er-Jahre war in der Gemeinde das Interesse an der Mitarbeit im THW groß. Da es im Norden des ehemaligen Kreises Witzenhausen keinen Ortsverband (OV) des Technischen Hilfswerks gab, organisierten sich die Aktiven zum OV Großalmerode. Schon bald darauf wurde in Neu-Eichenberg ein eigenes Fahrzeug stationiert.

Das Interesse wuchs weiter. 1974 folgte dann der entscheidende Schritt: Der OV Neu-Eichenberg wurde ins Leben gerufen. Sein Quartier bezog dieser in der Alten Schule im Ortsteil „Dorf“. Der Bund erwarb das Gelände und das Gebäude. Ein weiterer wichtiger Schritt war der Bau einer Fahrzeughalle einige Jahre später. Damit waren die Fahrzeuge gut geschützt untergebracht.

Einen besonderen Einsatz für das THW gab es im Jahre 1989. Im November wurde zwischen Eichenberg und Hohengandern ein Grenzübergang eröffnet. Nachdem die ersten Trabant rollten, kümmerte sich das THW um die Betreuung der DDR-Bürger. Bei einer Grenzöffnungs-Disco kurze Zeit später halfen die Aktiven und reparierten u. A. liegen gebliebene Autos.

Im Laufe der Jahre beteiligten sich die Helfer des THW-Ortsverbandes immer wieder an Einsätzen im In- und Ausland – zum Beispiel 2002 beim Hochwasser in Grimma in Sachsen.

2009 gab es erste konkrete Überlegungen zum Umzug, da die Alte Schule die Brandschutzauflagen nicht mehr erfüllte. Verschiedene Optionen wurden geprüft. Letztendlich fiel die Entscheidung auf ein Grundstück im Gewerbegebiet Unterrieden bei Witzenhausen. Dort errichtete ein privater Investor die neue Unterkunft, welche Ende 2014 bezogen wurde. Im Frühjahr 2015 wurde das Domizil mit einem dreitägigen Fest offiziell eingeweiht.